Projektbeschreibung Kunstsymposium 2011

3. Erfurter Studierenden- und Künstlersymposium

Sommer 2011

Augen.Ohren.Münder –

studentische Kommunikation in Erfurt

 

 

 

 

 

 

  1. Rückblick und Ausblick
  2. Das Studentenzentrum Engelsburg e.V.
  3. Der Verband Bildender Künstler Thüringen e.V.
  4. Öffentlichkeitsarbeit
  5. Organisatoren
  6. Teilnehmer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mission Statement

 

Das Erfurter Kunstsymposium stellt sich der Aufgabe, durch studentische Kunst, Mittler für mehr Öffentlichkeit, Vernetzung und Begegnung zwischen den Studierenden der Erfurter Hochschulen und den Bürgern der Stadt Erfurt zu sein. Durch Kunst werden Anknüpfungspunkte für Dialoge, Diskussionen und Synergien geschaffen, die Erfurt auch als Hochschulstadt präsentieren.

 

Kunstsymposium öffnet Augen.

Kunstsymposium öffnet Ohren.

Kunstsymposium öffnet Münder.

 

1. Rückblick und Ausblick

 

Im Sommer 2011 wird zum dritten Mal das Erfurter Kunstsymposium „Studenten beleben Erfurt“ stattfinden. Hervorgegangen ist das Symposium aus einer Idee des Studentenzentrums Engelsburg e.V. und wurde erstmalig im Juni 2008 in Kooperation mit dem Verband Bildender Künstler Thüringen e.V. veranstaltet.

 

Zusammen mit Thüringer Künstlern des Verbandes hatten Studierende aller Erfurter Hochschule die Möglichkeit sich rund um das Thema „40 Jahre Engelsburg“ mittels Plastik und Skulptur künstlerisch auseinanderzusetzen. Einige der daraus entstandenen Kunstwerke sind auch heute noch zu sehen – sowohl in der Engelsburg, als auch auf den Geländen der Hochschulen selbst.

 

Durch die große Resonanz des ersten Jahres bestärkt, führten die Kooperationspartner im Folgejahr ein weiteres Symposium durch, dass sich dem Medium der Fotografie sowie der digitalen Bildbearbeitung bediente und eine Auseinandersetzung mit dem „urbanen Leben“ in und um Erfurt anregte. Die Arbeiten der einzelnen Arbeitsgruppen wurden in stadtübergreifenden Ausstellungen gezeigt, und noch 2010 konnten die Resultate in den Räumlichkeiten der Engelsburg besichtig werden.

 

Im Herbst 2009 fand, zusammen mit Teilnehmern der ersten Symposien, im Rahmen der Anfangsplanung für 2010 ein Treffen statt, bei welchem sowohl über ein mögliches Thema als auch das Medium einer neuen Veranstaltung diskutiert wurde.

Trotzdem das Symposium für 2010 aus organisatorischen Gründen abgesagt werden musste hielten beide Kooperationspartner die Weiterführung des Erfurter Kunstsymposiums nicht nur für möglich, sondern auch für notwendig. Zudem hatten sich sowohl Künstler des Verbandes, vor allem aber die Studierenden selbst für eine Fortführung des Projektes ausgesprochen.

Die Anregungen und Vorschläge wurden von den Auslobern aufgenommen und sind in die Planung des Erfurter Kunstsymposiums 2011 eingeflossen.

 

Und so wird es für die kommende Veranstaltung zwar mit „Augen.Ohren.Münder – studentische Kommunikation in Erfurt“ ein festes Thema geben, jedoch kein künstlerisches Medium festgelegt.

Die Überarbeitung des Ausgangskonzeptes – festes Thema, festes Medium – hin zu mehr Offenheit bezüglich des künstlerischen Mediums bietet zwei wichtige Vorteile. Zum einen besteht die berechtigte Annahme, dass sich Künstler unterschiedlichster Arbeitsbereiche als Mentoren für die Studierenden bewerben werde und so eine größere Bandbreite an Ergebnissen zu einem festen Thema entstehen kann. Zum anderen ist jedoch die Entgrenzung vor allem mit Blick auf die Studierenden bedeutsam. Teilnehmer an den ersten beiden Symposien waren vorrangig Studierende des Fachbereiches Kunst der Universität Erfurt und des Fachbereiches Soziale Arbeit der Fachhochschule Erfurt. Der Anspruch der Auslobenden besteht jedoch darin, allen Studierenden die Möglichkeit zu offerieren, nach ihren künstlerischen Fähigkeiten und Interessen an einer solchen Veranstaltung teilzunehmen – sowohl in den klassischen Bereichen, als auch in Bereichen der audiovisuellen oder digitalen Kunst. Das Symposium richtet sich nicht nur an die künstlerischen Studiengänge der Erfurter Hochschulen, sondern an alle Studierenden, die Interesse an Kunst haben.

 

Unter ähnlichen Gesichtspunkten wurde das neue Thema „Augen.Ohren.Münder – studentische Kommunikation in Erfurt“ ausgewählt. Sowohl den Verbandsmitgliedern aber vor allem den Studierenden lässt dieses Thema viel Raum zum denken, diskutieren, analysieren und transformieren, grenzt jedoch gleichzeitig in einem gewissen Maße ein und legt das Hauptaugenmerk auf den Aspekt der studentischen Kommunikation in und mit Erfurt.

Die sich bietenden Herangehensweisen an den Gegenstand der Betrachtung sind vielschichtig. Nicht nur das Spektrum womit und vor allem wie und wo studentische Augen, Ohren und Münder zu füllen sind, kann künstlerisch aufgegriffen werden. Ebenso zielt das Thema darauf ab, dazu anzuregen, zu schauen, welche Rahmenbedingungen für Kommunikation und Austausch aus anderen Richtungen innerhalb der Stadt und des Hochschullebens gegeben sind – also wo Studierende in Erfurt offene Augen, Ohren und Münder für Fragen, Probleme oder gar Missstände finden. Weitere Ansätze sind durchaus denkbar und werden von den Veranstaltern begrüßt.

 

Wie schon mit den beiden vorherigen Symposien angestrebt, so soll auch das kommende dazu beitragen, die Hochschulen stärker miteinander zu vernetzen, Bezüge zu anderen studentischen Einrichtungen der Stadt herzustellen und die Studierendenschaft der Stadt Erfurt mehr in die öffentliche Wahrnehmung zu rücken. Der Austausch zwischen Studierenden und Bürgern ist eines der erklärten Ziele der Veranstalter, und wird nach Möglichkeit durch Ausstellungen im Stadtraum untermauert.

Um den teilnehmenden Studierenden eine größtmögliche Bandbreite an künstlerischen Medien bieten zu können, wird es im Januar 2011 im Infoblatt des Verbandes Bildender Künstler Thüringen e.V. eine entsprechende Ausschreibung geben, woraufhin sich interessierte Künstler mit einem Konzeptvorschlag bewerben können. Die Künstler für das Symposium werden Ende März 2011 durch eine fachkundige Jury ausgewählt und durch die Öffentlichkeitsmedien des SZ Engelburg e.V. und durch eine gesonderte Infoveranstaltung den Studierenden präsentiert. Im Anschluss daran haben die Studierenden die Möglichkeit sich bis Ende April 2011 für die Teilnahme und die Zusammenarbeit mit einem gewählten Künstler anzumelden. Die Organisatoren werden jedoch darauf achten, dass Gruppen mit maximal 6 Studierenden zusammenkommen, um eine fruchtbare Arbeitsatmosphäre sowohl für die Studierenden als auch für den Künstler als Mentor gewährleisten zu können.

 

Die Vorschläge der Künstler sollen als Rahmen für die gemeinsame Arbeit dienen. Ziel ist es, dass die Studierenden gemeinsam mit dem Künstler ein festes Konzept entwickeln, und in einer Projektwoche im Frühsommer 2011 umsetzen. Der genaue Termin ist in Absprache mit den Hochschulen noch zu treffen und wird zeitnah bekannt gegeben. Zudem wird von Seiten der Veranstalter eine enge Verknüpfung mit den Hochschulen gesucht, die es erlaubt, die Teilnahme am Symposium für die Studierenden als studienrelevantes Projekt anerkennen zu lassen.

 

Zum Abschluss des Symposiums wird es, wie in den Jahren zuvor, Ausstellungen der entstandenen Exponate geben. Angedachte Räumlichkeiten sind die Ausstellungs- und Freiflächen des Studentenzentrums Engelsburg e.V., der Erfurter Hochschulen, des Verbandes Bildender Künstler (VBK) Thüringen e.V., der Sparkasse und nach Möglichkeit natürlich auch der Erfurt Stadtraum.

 

Als Würdigung der Arbeit der Studierenden und unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit soll nach Abschluss des 3. Erfurter Kunstsymposiums erstmals ein Kunstförderpreis in Höhe von 500 € an eine der teilnehmenden Gruppen verliehen werden. Die Entscheidung wird durch eine entsprechende Fachjury getroffen. Die Arbeit der begleitenden Künstler wird honoriert. Zudem ist wie bereits 2008 eine Dokumentation des 3. Erfurter Kunstsymposiums geplant.

 

Die Wahl der Stadt Erfurt als Veranstaltungsort ist durch zwei Bedingungen gekennzeichnet. Einerseits ist das Studentenzentrum Engelsburg e.V. eine in Erfurt seit vielen Jahren etablierte Institution für studentische Veranstaltungen und Projekte, die es sich als Kultureinrichtung zur Aufgabe gemacht hat, vielfältige Angebote für Studierende bereitzustellen. Andererseits ist der Kooperationspartner, der VBKTh e.V., ortsansässig und gewährleistet so eine ständige und problemlose Kommunikation. Das Studentenzentrum Engelsburg e.V. als feste Größe für studentische Kultur in Erfurt hat zudem die nötigen Kontakte zur gewählten Zielgruppe – zu den Studierenden. Überlegungen zur thüringenweiten Ausdehnung des Erfurter Kunstsymposiums auf alle Thüringer Universitätsstädte gibt es zwar und sind mit Blick auf Nachhaltigkeit und Öffentlichkeitswirkung Ziel, jedoch gab es von Seiten der Veranstalter die Entscheidung, das Erfurter Kunstsymposium wachsen zu lassen und an einem zentralen Ort – der Stadt Erfurt – zu etablieren. Die schrittweise Erweiterung des Symposiums ist nach mehrmaliger Durchführung dennoch angestrebt.

 

 

 

 

 

 

2. Das Studentenzentrum Engelsburg e.V.

 

Das Studentenzentrum Engelsburg befindet sich im Herzen der Erfurter Altstadt und wird seit 1968 als studentisch organisiertes Kulturzentrum betrieben. Der Name „Engelsburg“ ist gleichzeitig auch die historische Bezeichnung des Gebäudeensembles im alten Universitätsviertel. Der heutige eingetragene Verein Studentenzentrum Engelsburg hat gemäß seiner Satzung vor allem die Aufgabe, Kultur- und Bildungsangebote (Konzerte, Theater, Vorträge, Lesungen etc.) für die Studierenden und Jugendlichen der Thüringer Landeshauptstadt anzubieten. Hierfür wurden mit der Sanierung des Objektes Engelsburg in den Jahren 1997 bis 2000 durch die Stadt Erfurt die Rahmenbedingungen geschaffen, welche einen funktionierenden Kulturbetrieb ermöglichen.

 

 

 

3. Kulturwerk des Verbandes Bildender Künstler Thüringen e.V.

 

Der Verband Bildender Künstler ist die berufsständische Vertretung der bildenden Künstler in Thüringen und zählt ca. 350 Mitglieder. Als Anlauf- und Beratungsstelle unterhält er auf der Krämerbrücke in Erfurt im Haus zum Bunten Löwen eine kleine Galerie und die Landesgeschäftsstelle. Hier stehen die Mitarbeiter allen Kunstinteressierten, den Vertretern von Gemeinden und Städten und anderen Partnern der Politik und der Wirtschaft für Auskünfte und Beratungen zur Verfügung. Beratung zu Themen wie Organisation von Kunstwettbewerben, von Symposien, von Ausstellungen und anderem, aber auch zu Ausschreibungen für Kunst im öffentlichen Raum bzw. Kunst am Bau, den gesetzlichen Grundlagen und Verfahren.

Für die konkrete Information über Thüringer Künstler unterhält der VBKTh eine Künstlerkartei auf der Internetseite www.kuenstler-thueringen.de.

 

 

 

 

 

4. Öffentlichkeitsarbeit

Das Studentenzentrum Engelsburg hat vielfältige Aktivitäten im Sektor Öffentlichkeitsarbeit. Neben einem monatlich erscheinenden Programmheft werden veranstaltungsbezogene Flyer und Plakate in Eigenregie hergestellt.

Auf die Informationsveranstaltung und auf das Symposium im Frühsommer werden die potentiellen Teilnehmer durch Plakate und Flyer aufmerksam gemacht.

Seit 2009 gibt es zudem eine gesonderte Internetseite, die speziell für das Kunstsymposium eingerichtet wurde. Unter www.kunst.eburg.de können in den entsprechenden Archiven der Symposien 2008 und 2009 die Arbeitsverläufe und die Ergebnisse eingesehen werden. Das Kunstsymposium 2011 wird an dieser Stelle umfassend beschrieben sein, die Konzepte der ausgewählten Künstler werden jederzeit abrufbar sein und die Arbeitsphasen nach Beginn des Symposiums werden entsprechend dokumentiert. Weiterhin wird in gesonderten Foren umfassende Werbung für die Teilnahme betrieben.

Auch auf den Webseiten des Engelsburg e.V. und des VBKTh e.V. wird mit einer extra Rubrik auf das Projekt hingewiesen.

Die notwendigen Informationen für die Künstler werden über das Infoblatt des VBKTh e.V. in einer Ausschreibung vermittelt.

Durch Ausstellungen und Pressemitteilungen werden die einzelnen Phasen und die im Rahmen des Symposiums entstandenen Werke einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Durch das Erarbeiten und Ausstellen an unterschiedlichen Orten wird die Verknüpfung zwischen den Hochschulstandorten, dem Stadtraum Erfurt und dem studentischen Kulturzentrum Engelsburg hervorgehoben.

 

 

5. Organisatoren

 

Hella Richter

M.A. der Neueren und Neuesten Geschichte, der Kunstgeschichte und der germanistischen Literaturwissenschaft.

Seit 2005 betreut sie das Projekt „Künstlerisches im Café DuckDich“ und seit 2007 das Projekt „SteinhausArt“ in der Engelsburg.

 

Markus Hirche,

Geschäftsführer und hauptamtlicher Vorstand des Studentenzentrum Engelsburg e.V.

 

Klaus Nerlich,

Sprecher des Verbandes Bildender Künstler Thüringen e.V.

 

Michaela Hirche,

Geschäftsführerin des Verband Bildender Künstler Thüringen e.V.

 

 

6. Teilnehmer

 

Angesprochen werden alle Studierendengruppen der Erfurter Hochschulen, insbesondere jedoch die:

–                Studierenden des Fachbereiches Landschaftsarchitektur der Fachhochschule Erfurt

–                Studierenden des Fachbereiches Architektur der Fachhochschule Erfurt

–                Studierenden des Fachbereiches Restaurierung und Konservierung der Fachhochschule Erfurt

–                Studierenden des Fachbereiches Sozialwesen der Fachhochschule Erfurt

–                Studierenden des Studienganges Kunst der Universität Erfurt

–                Studierenden des Studiengangs Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Erfurt

–                Studierenden des Studiengangs Geschichtswissenschaft der Universität Erfurt

 

Weiterhin sollen Künstler des VBKTh e.V. als Mentoren gewonnen werden.

 

Die Jury wird durch beide Projektpartner berufen, wobei darauf geachtet wird, dass Fachjuroren mehrheitlich vertreten sind.

 

Autor:
Datum: Mittwoch, 4. Mai 2011 18:04
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