Thomas Lindner

Projektbeschreibung zum Symposium „Studenten beleben Erfurt – 40 Jahre Engelsburg“

Thema: Transparenz und Spiegelung
Ziel ist es, ein plastisches Objekt aus transparenten, halbtransparenten und nichttransparenten
Materialien in einem gemeinsamen Entwurfs- und Werkprozess zu realisieren.
Gegeben ist mit „Transparenz und Spiegelung“ der thematische Bogen, innerhalb dessen eine große
Formenvielfalt und damit Ergebnisvielfalt möglich ist. Diese offene Herangehensweise entspricht
auch wesentlich meiner Arbeitsweise.
Ich möchte diesen Prozess als Moderator und Mentor leiten und lenken, evtl. gegensätzliche
Vorstellungen vereinen und bündeln, um sie letztlich in einem Punkt zusammenzuführen.
Folgende Leitgedanken:
? Das Objekt kann einzeln und freistehend oder auch wandgebunden sein, in jedem Fall soll es
architektur- bzw. umfeldbezogen wirken. Es kann aus mehreren, aufeinander bezogenen Teilen
bestehen.
? Wesentlicher Aspekt und Leitfaden für die Umsetzung soll nach meiner Vorstellung die
Wirkung des Lichtes im Wandel der Beleuchtungsverhältnisse (Sonne, trübes Wetter, unstete
Beleuchtung, Kunstlicht etc…) sein. Licht kann die Wirkung eines Gegenstandes und damit
seine Bedeutung und inhaltliche Aussage vollkommen verändern.
? Ich fände interessant, Betrachtermeinungen zu bestimmten Fragen oder Themen oder auch zum
Objekt und dem Symposium selber in einem Buch oder auf Zetteln festzuhalten.
? Da ich über ein Atelier in Erfurt mit Ausstattung zur Metallbearbeitung verfüge, ist es möglich,
die Ausführungsarbeiten zum Teil oder auch gänzlich dort zu realisieren.

Motivation
Projekte dieser Art bieten mir die Möglichkeit, eine künstlerische Form zu wählen, die eine größere
Öffentlichkeit erreicht und die Neues im Prozess des eigenen Schaffens erschließt.
Ein temporäres Projekt stellt wesentlich geringere Anforderungen an die Beständigkeit sowie an die
städtebauliche Eingliederung im Außenbereich und bietet insofern eine breitere Palette von
Ausdrucksmöglichkeiten.
Ein wesentlicher Grund für meine Teilnahme an der Ausschreibung ist auch die Form des
Symposiums – die Zusammenarbeit mit Studenten zu einem gemeinsamen Thema.
Da wir (die Mitglieder einer AG) einander nicht kennen, kann das von mir vorgeschlagene Thema
nur ein Art Anstoß für einen fruchtbaren kreativen Prozess sein – so meine Vorstellung…
Der Prozess ist in gewisser Hinsicht experimentell und ergebnisoffen, worin für mich der
besondere Reiz liegt.
In dem Zusammenfließen heterogener Charaktere und Ideen, sowie in der Zusammenarbeit mit
jungen Leuten, -ich stelle mir hier ein größeres Maß an unbeschwerter und frischer Kreativität vor-,
liegt für mich das besondere Potenzial eines solchen Gemeinschaftsprojektes.
Projektbeschreibung

Autor:
Datum: Dienstag, 23. November 2010 20:30
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